Private Krankenversicherung Hamburg

Auch in Hamburg können sich Bürger mit einer privaten Krankenversicherung absichern. Es kommen sogar einige bekannte Anbieter aus dieser Region. Dieser Artikel soll darüber aufklären, welche Bedingungen bei der PKV eingehalten werden müssen. Denn nicht jeder Antragsteller hat ein automatisches Aufnahmerecht. Grundlage hierfür sind die bundeseinheitlichen Versicherungspflichtgrenzen 2016.

Voraussetzungen für die private Krankenkasse

Private Krankenversicherung Hamburg

Private Krankenversicherung Hamburg

Um in die private Krankenversicherung einzutreten, muss der Antragsteller gemäß Paragraph 5, SGB V unterschiedliche Voraussetzungen erfüllen. Dazu gehören:

  • Höchstalter von 55 Jahren
  • Beitragsbemessungsgrenze von 50.850,00 Euro wird überschritten
  • Befreiung von der Versicherungspflicht (als Beamter, Selbständiger oder Freiberufler)
  • Student oder Studentin sein

Auch Beamtenanwärter als auch Studenten, die Stellenangebote suchen, sind bereits dazu berechtigt, in die private Krankenversicherung einzutreten. Ob dies in Hamburg oder anderen Bundesländern ist, ist dabei unerheblich. Als selbständig gelten auch der Rechtsanwalt, Ombudsmann, Fachanwalt und weitere. Eine Beratung ist jedoch stets empfehlenswert, um den richtigen Tarif zu finden.

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Vorteile für die private Krankenversicherung in Hamburg

Die private Krankenversicherung verspricht Kranken in der Regel mehr Leistungen als die gesetzliche Krankenkasse. Dies ist oftmals ein Grund dafür, dass die Menschen in diese Kasse wechseln. Zu den Mehrleistungen gehören beispielsweise:

  • Chefarztbehandlung im Krankenhaus
  • Wahl bei 1- oder 2-Bett-Zimmer bei stationärem Aufenthalt
  • Vorsorge bei Zahnbehandlungen
  • höhere Erstattung bei Zahnersatz, Prothesen oder ähnlichem
  • größerer Hilfs- und Heilmittelkatalog

Außerdem ist der selbständige Gang zum Facharzt ein häufiges Argument für den Wechsel in die private Krankenversicherung. Der Versicherte zahlt hier nur nach Tarif, anders als bei der gesetzlichen Krankenkasse. Dort richtet sich der Beitrag regulär nach dem Verdienst des Versicherten.

Nachteile in der privaten Krankenversicherungen

Leider weist die private Krankenversicherung auch ein paar Nachteile auf. So beispielsweise bei Rehabilitationsmaßnahmen oder der psychologischen Behandlung. Während bei Letzterem inzwischen mindestens 30 Stunden psychologische Behandlung zum Standard werden, werden Dinge wie das „Hamburger Modell“ noch nicht übernommen. Es handelt sich dabei um eine Rehabilitationsmaßnahme nach längerer Arbeitsunfähigkeit und folgender Wiedereingliederung. Das Prozedere für die PKV kann jedoch ein Anwalt weiterhelfen.

Die PKV im Detail

Die private Krankenversicherung, darunter auch Anbieter in Hamburg, wurde 2014 von der Stiftung
Warentest überprüft. Darunter Tarife für Angestellte, Beamte und Selbständige. Hier die Top-5 der jeweiligen Kategorien, inklusive der monatlichen Beiträge (für Selbständige und Angestellte fällt außerdem eine Selbstbeteiligung an):

Angestellte:

  • 1. Huk-Coburg – 441 Euro – sehr gut (1,4)
    2. Provinzial Hannover – 436 Euro – sehr gut (1,5)
    3. Nürnberger – 439 Euro – gut (1,8)
    4. Gothaer – 470 Euro – gut (2,1)
    5. Debeka – 502 Euro – gut (2,2)

Beamte:

  • 1. Concordia – 196 Euro – sehr gut (0,5)
    2. Huk-Coburg – 207 Euro – sehr gut (1,2)
    3. Debeka – 219 Euro – gut (1,8)
    4. Pax-Familienfürsorge – 225 Euro – gut (2,1)
    5. Alte Oldenburger – 236 Euro – gut (2,3)

Selbständige:

  • 1. Provinzial Hannover – 395 Euro – sehr gut (1,5)
    2. Bayerische Beamten-Krankenkasse – 422 Euro – gut (1,7)
    3. Huk-Coburg – 476 Euro – gut (1,8)
    4. HanseMerkur – 442 Euro – gut (2,1)
    5. UKV – 453 Euro – gut (2,1)

In den teilnehmenden Versicherungen musste mindestens ein ambulanter und stationärer Tarif, sowie ein Zahn-Tarif enthalten sein. Weitere bundesweit namhafte Anbieter im Test für die private Krankenversicherung Hamburg waren die Hamburg-Mannheimer, Allianz, AOK, Continentale, Deutscher Ring und Signal Iduna. Die Verbraucherzentale empfiehlt generell, sich über die Anbieter vorab zu informieren, was man mittels der Adresse zur Website erreichen kann.

Der Beitrag für die Hansestadt

Der Beitrag zur privaten Krankenkasse Hamburg orientiert sich an unterschiedlichen Faktoren. Mit dazu gehört natürlich das Leistungspaket und daneben die Eigenschaften des Versicherten. Ein in Hamburg wohnender, riskant lebender, rauchender Mensch mit schlechter Gesundheit zahlt häufig mehr, als ein in Hamburg lebender Nichtraucher mit ungefährlichen Hobbys und einer guten Gesundheit. Bezüglich der Gesundheit kann die PKV zusätzliche Risikoaufschläge verlangen, sofern diese nicht zu gravierend sind.

Die Private Krankenversicherung für die Region Hamburg

Die private Krankenversicherung Hamburg enthält gute Leistungen. Zu den Anbietern gehören DKV und Ergo, doch es gibt noch weitere, welche Möglichkeiten zur privaten Krankenvollversicherung anbieten. Ob Frau oder Mann, seit 2013 wird dabei nicht mehr unterschieden. Kontakt kann man per Website oder Telefonnummer aufnehmen. Wichtig ist dabei, dass die Versicherung in Hamburg gute Leistungen enthält. Ein private Krankenversicherung Test ist immer empfehlenswert, um die Versicherung in Hamburg zu vergleichen.

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