Private Krankenversicherung Arbeitgeberanteil 2018

Innerhalb Deutschlands zahlen Arbeitgeber in der Regel die Hälfte der Beiträge, die zur Kranken- und Pflegeversicherung bezahlt werden müssen. Der Arbeitgeberzuschuss hat sich im Laufe der Jahre immer wieder ein wenig verändert, allerdings bestimmt er selbst, ob er den Maximalbeitrag zahlt, oder nur den Mindestsatz. Der Beitrag wird dem Arbeitnehmer nicht ausgezahlt, sondern über die Gehaltsabrechnung getätigt. Ist der Arbeitnehmer in der PKV versichert, gilt dieselbe Regelung. Somit ist auch bei der Private Krankenversicherung Arbeitgeberanteil gesichert. Der Arbeitgeber zahlt in 2017 einen maximalen Zuschuss von 317,55 EUR. Das entspricht bei einem Gehalt von 4350 € 7,3 Prozent. In 2018 wird der Arbeitgeberzuschuss bei 323,03 Euro liegen.

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Private Krankenversicherung Arbeitgeberanteil 2018

Private Krankenversicherung Arbeitgeberanteil

Private Krankenversicherung Arbeitgeberanteil

Wie viel ein Arbeitgeber zur gesetzlichen oder privaten Kranken- und Pflegeversicherung zahlt, hängt von der Beitragsbemessungsgrenze des Angestellten ab. Im Jahr 2014 sind für die gesetzliche Krankenversicherung 8,2 Prozent für den Arbeitgeber festgelegt, der Arbeitnehmer zahlt 7,3 Prozent. Dazu kommt die Pflegeversicherung, die vom Arbeitgeber mit 2,05 Prozent bezuschusst wird. Für Kinderlose werden 2,3 Prozent erhoben. Im Jahr 2015 soll der Arbeitgeberanteil von 7,3 Prozent stabil bleiben. Mehr zum Thema Axa Private Krankenversicherung hier.

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Alle Versicherer aus 2018 auf einen Blick

#MarkeMonatl. Markensuchen 2016/2017Monatl. Markensuchen 2017/2018Absolute VeränderungProzentuale Veränderung
1HUK COBURG40140040360022000.01
2HUK243014803015901100
3ALLIANZ16810017550074000.04
4DEBEKA141600116600-25000-0.18
5COSMOSDIREKT111600111300-3000
6ERGO826009000074000.09
7AXA876008760000
8GOTHAER726007860060000.08
9SIGNAL IDUNA753007530000
10DEVK8390074390-9510-0.11
11VHV602006760074000.12
12DKV649006590010000.02
13HANSE MERKUR649006490000
14ERGO DIREKT4240062900205000.48
15HDI6760058600-9000-0.13
16GENERALI512005530041000.08
LVM512005530041000.08
18VERSICHERUNGSKAMMER BAYERN5690053870-3030-0.05
19ALLSECUR514005310017000.03
20WGV419005120093000.22
21WÜRTTEMBERGISCHE *2760049300217000.79
22R+V *449004630014000.03
23ARAG365003970032000.09
24PROVINZIAL385003850000
25ZURICH *4030036200-4100-0.1
26DA DIREKT1100035500245002.23
27BARMENIA315003250010000.03
28ROLAND *1650032100156000.95
29DIE BAYERISCHE3150027540-3960-0.13
30EUROPA *271002710000
31AACHENMÜNCHENER3070026600-4100-0.13
32NÜRNBERGER *222002220000
33CONCORDIA2470022000-2700-0.11
34DEUTSCHE FAMILIENVERSICHERUNG732020200128801.76
35ALTE LEIPZIGER200002000000
36HELVETIA165001870022000.13
37ADVOCARD16100164003000.02
38BGV15000157007000.05
39ENVIVAS151901519000
40SWISSLIFE102201512049000.48
41CONTINENTALE88001450057000.65
42VGH3150014300-17200-0.55
43WWK2660012500-14100-0.53
44SPARKASSENVERSICHERUNG1480012100-2700-0.18
45UKV63001180055000.87
BASLER *9900990000
46MECKLENBURGISCHE *8100990018000.22
48ÖRAG110009800-1200-0.11
UNIVERSA145009000-5500-0.38
49D.A.S. *105009000-1500-0.14
HALLESCHE9000900000
52DEURAG97008200-1500-0.15
53INTER *6600660000
54JANITOS85006000-2500-0.29
55MÜNCHENER VEREIN84205660-2760-0.33
56CANADA LIFE68105610-1200-0.18
57WÜRZBURGER *5400540000
58DMB65005300-1200-0.18
59ALTE OLDENBURGER45404570300.01
60FEUERSOZIETÄT4450445000
61LV 18713630363000
62MANNHEIMER *88003600-5200-0.59
63IDEAL *36002900-700-0.19
64KARLSRUHER *1000890-110-0.11

Quelle: Mediaworx

Für Beamte besonders sinnvoll

Beamte haben einen Anspruch auf Beihilfe seitens des Dienstherrn und profitieren somit von der Mitgliedschaft in der PKV am meisten. Hier zahlt der Arbeitgeber den Höchstbetrag der Krankenversicherung, der Versicherte kann nebenher noch eine private Vorsorge aufbauen, in dem auch beispielsweise ein Krankentagegeld enthalten ist. Der Kindertarif gilt für ihn ebenfalls und muss in den Berechnungen berücksichtigt werden. Regulär sind liegt die Höhe der Beitragssätze jedoch so hoch, wie im Gesetz vorgegeben.

Die Zahlen für 2010 bis 2018

In den vergangenen Jahren schwankte die Höchstgrenze für den Arbeitgeber immer wieder. Der prozentuale Satz des Zuschusses blieb zwar mit 7,3 Prozent stabil, doch wurde beispielsweise im Jahr 2011 eine Obergrenze von 271,01 Euro festgelegt. 2012 waren es bereits 279,23 Euro, im Jahr 2013 stieg der Satz noch einmal auf 287,44 Euro. Inzwischen liegt der Arbeitgeberzuschuss bei maximal 295,65 Euro. In Bezug auf die PKV sind bis zu 287,44 Euro Pflicht, freiwillig kann der Arbeitgeber bis zu 400 Euro zahlen, abhängig vom zu zahlenden Beitrag.

Mehr über die AOK und deren PKV erfahren Sie hier. 

Niedrigere Beiträge bei Familien mit Kind

Seit dem 1. Januar 2005 gibt es die Regelung, dass zu jedem normalen Beitragssatz ein Zuschlag von 0,25 Beitragspunkten erforderlich ist, wenn es sich um eine kinderlose Familie handelt. Im Januar 2013 lag die Höhe des regulären Beitragssatzes bei 2,05 Prozent, für Kinderlose kam ein Beitragssatz von 2,3 Prozent zum Einsatz. Der Hintergrund dieser Regelung liegt der Thematik zugrunde, dass Kinderlose sich somit besser selbst finanzieren können, statt die nächste Generation „heranzuziehen“, welche später die entsprechenden Beiträge bezahlen.

Was geschieht bei Teilzeit und Mini-Job

Bei sogenannten Midi-Jobs oder Arbeitsstellen, die auf Teilzeit laufen, sieht die Regelung nach Paragraph 20, Absatz 2 SGB IV vor, dass der Arbeitgeber die Hälfte des Beitrags zu zahlen hat, ohne dass eine Beitragsreduzierung anfällt. Selbiges gilt auch bei einer Mehrfachbeschäftigung, wobei das Beschäftigungsverhältnis mit dem höheren Verdienst die Zahlung des halben Beitrages übernimmt. Der Anteil erfolgt ebenfalls nicht über eine Auszahlung, sondern wird über die Lohnabrechnung verrechnet.

Was im Alter wichtig ist

Mit dem 60. Lebensjahr endet die Zahlungspflicht des Arbeitgebers. Die Höhe des PKV-Beitrages beträgt in diesem Fall 10 Prozent für den Versicherten und wurde bereits in der Vergangenheit angespart. Dementsprechend besteht keinerlei Sorge für Rentner, dass diese während ihrer Rente ihre Versicherung nicht mehr zahlen können. Ab dem 65. Lebensjahr werden die Beiträge zur Minderung oder Verhinderung der Beitragsanpassungen verwendet. Eine Prämienreduzierung kommt erst zum Einsatz, wenn das 85. Lebensjahr erreicht ist und noch Ressourcen übrig sind.

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Was geschieht beim Mutterschutz

Wird ein Kind erwartet, muss die Mutter während der Elternzeit damit rechnen, dass der Arbeitgeberanteil der PKV nicht gezahlt wird. Dennoch ist der volle Krankenkassenbeitrag zu zahlen. Dementsprechend ist es empfehlenswert, sich beim Bekanntwerden der Schwangerschaft mit der Krankenversicherung zu beraten, da diese in einem solchen Fall auch einen günstigeren Tarif anbieten kann. Die Zeitschrift Finanztip hat sich mit diesem Thema ausgiebig beschäftigt und die dazu erforderlichen Informationen zusammengefasst.

Alles weitere zum PKV Test und die Testsieger hier. 

Der Arbeitgeberanteil in der Steuererklärung

Die jeweiligen Anteile der Krankenversicherung sind nicht steuerfrei, es ist aber dennoch wichtig, die eigenen Krankenkassenbeiträge als auch die der Ehefrau in den Sonderausgaben der Steuererklärung anzugeben. Der Arbeitgeberanteil wird dabei nicht berücksichtigt, sondern nur die Selbstbeteiligung des Arbeitnehmers angegeben. In der Regel geben die Gesellschafter oder Geschäftsführer am Ende des Jahres eine Liste aus, auf denen detailliert die jeweiligen Beitragszahlungen angegeben sind.

Die Höhe des Beitrages berechnen

Wer daran interessiert ist, die einzelnen Beträge zu berechnen, kann die in Wikipedia angegebene Liste nutzen, welche die jeweiligen Prozentanteile der Zuzahlungen der Sozialversicherung beinhaltet. Als Grundlage dient stets das Bruttoeinkommen des Arbeitnehmers. Anhand dessen lässt sich sehr schnell berechnen, wie hoch die jeweiligen Ausgaben ausfallen und sich ein genaues Bild vermitteln. Neben der Kranken- und Pflegeversicherung befinden sich hier auch die entsprechenden Angaben für die Renten- und Arbeitslosenversicherung.

Der Arbeitgeberanteil 2018 bei der privaten Krankenversicherung

Der Private Krankenversicherung Arbeitgeberanteil ist auf eine Maximalhöhe angelegt. Je nach Beitragshöhe variiert der Arbeitgeberzuschuss, beträgt aber maximal bei der PKV bis zu 400 Euro. Der Arbeitnehmer muss somit den restlichen Beitrag selbst übernehmen. Besondere Bestimmungen gelten für Rentner und jene, die in den Mutterschutz gehen. Wichtig ist, dass man die Beitragsbemessungsgrenze berücksichtigt. Diese ändert sich von Jahr zu Jahr, weswegen es empfehlenswert ist, diesbezüglich auf dem Laufenden zu bleiben.

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