Private Krankenversicherung Basistarif Kosten

Wer innerhalb einer privaten Krankenversicherung versichert ist, wird irgendwann auch mit den Kosten des Basistarifs konfrontiert sein. Jeder Anbieter eine PKV muss diesen zur Verfügung stellen. Laut Gesetz muss der Beitrag und Leistungen denen der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) entsprechen.

Private Krankenversicherung Basistarif Kosten: Beginn der Einführung

Private Krankenversicherung Basistarif Kosten

In 2009 sollte ,im Zuge der Gesundheitsreform durch die Bundesregierung, ein Sozialtarif mit geminderten Leistungen und bezahlbaren Prämien innerhalb der PKV (ohne Risikoprüfung) geschaffen werden. Auch sollte zu dieser Zeit das Wahlrecht des Versicherten verbessert werden. Doch Experten bemängelt die Reform. Einige Anbieter verlangen zum das dreifache an Kosten für einen Basistarif, als ein PKV-Volltarif mit ähnlichen Leistungen der gesetzlichen Krankenkasse.

Wer kann den Basistarif abschließen

Folgende Personen können in den Basistarif wechseln:

  • Antragsteller muss mindestens 55 Jahre als sein
  • Versicherte die eine Rente oder eine Beamtenpension beziehen
  • Personen die nachweislich die Versicherungsprämie nicht mehr aufbringen können
  • Jeder Nutzer der seinen Vertrag vor 2009 abgeschlossen hat

Gesetzliche Grundlagen

Die Höhe des Beitrages innerhalb des Basistarifs wird nach Paragraf 12 Abschnitt 1C VAG genau geregelt. Sie musst auf den Höchstbetrag der GKV angepasst sein. Der Höchstbeitrag errechnet sich aus dem Beitragssatz und die für das Jahr gültige Beitragsbemessungsgrenze. Gemäß Paragraph 242a Abs. 2 SGB V muss auch der durchschnittliche Zusatzbeitrag hinzugerechnet werden.

Entwicklung des Höchstbeitrags beim Basistarif
  • 2009 547,58 Euro
  • 2010 558,75 Euro
  • 2011 575,44 Euro
  • 2012 592,88 Euro
  • 2013 610,31 Euro
  • 2014 627,75 Euro
  • 2015 639,38 Euro
  • 2016 656,82 Euro

Hier erfahren Sie mehr zu den Beiträgen einer privaten Krankenversicherung. 

Vergleich

Ökotest und Stiftung Warentest sind sich einig. Ein Vergleich der Tarife ( auch Basistarif) lohnt sich auf jeden Fall. Denn bezüglich der Beiträge, bestehen immer noch viel zu unterschiedliche Kostenmodelle. Nur durch eine Gegenüberstellung, können die gesamten Vor-und Nachteile vom Kunden überblickt werden. Auch die geminderten Leistungen können sie besser eingesehen werden. Vergleichen Sie auch hier die besten Angebote der PKV.

AXA bietet viele Versicherungsmodelle

Die AXA ist einer der größten Versicherer ( Krankenversicherer) auf dem deutschen Markt. Der französische Anbieter kann auf Grund seiner Größe über 350 Tarife im Bereich der privaten Krankenversicherung anbieten. So kann der Kunde sich optimal für seine Gesundheitsvorsorge abzusichern. Mehr Infos zur AXA finden Sie auf diesem Beitrag https://www.privatekrankenkassen-heute.de/axa-pkv-test/

Leistungsumfang der Tarife

Laut der SGB V ( drittes Kapitel) müssen die Leistungen vom Basistarif denen der gesetzlichen Krankenversicherung übereinstimmen, doch nicht identisch sein. Es werden nur die Leistungen vom der Versicherung erstattet, welche im Bundesmantelvertrag der Ärztekassen, Ersatzkassen, im einheitlichen Bewertungsmaßstab und dem gemeinsamen Bundesausschuss vereinbart wurden. Im Ausland werden ebenfalls keine Behandlungen erstattet.

Versicherungspflicht und Kontrahierungszwang

Nach § 193 Absatz 3 der VVG ist jeder Bürger mit einem Wohnsitz in Deutschland, verpflichtet sich eine private oder gesetzliche Krankenversicherung zu beschaffen. Eine Ausnahme bilden hier Soldaten, Bundespolizisten mit Anspruch auf Heilfürsorge. Alle Anbieter müssen laut Gesetz dem Kontrahierungszwang folge leisten. Wird ein Wechsel zu einem anderen privaten Versicherer ( mit Basistarif) angestrebt, muss dieser den Antragsteller aufnehmen. Selbst dann, wenn die Kündigung nach nicht rechtskräftig ist.

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Die Selbstbeteiligung

Versicherte mit einem Basistarif haben die Möglichkeit einen Selbstbehalt von 300 Euro, 600 Euro, 900 Euro oder 1200 Euro zu vereinbaren. Soll eine Änderungsrate vorgenommen werden, muss die vertragliche Mindestfrist eingehalten werden. Beamte und Beamtenanwärter, welche einen beihilfekonformen Basistarif abgeschlossen haben, müssen sich den festgesetzten Selbstbehaltsstufen unterordnen. Sie hängen vom versicherten Prozentsatz ab.

Keine Wartezeit

Mitglieder der privaten Krankenversicherung müssen je nach Vertrag, eine Wartezeit von mindestens drei bis acht Monaten einhalten. Erst dann können sie die Leistungen und Vorzüge der PKV in Anspruch nehmen. Für Versicherte eines Basistarifs gelten diese Reglungen nicht. Der Grund liegt hier in der Ähnlichkeit des Vertrages mit der gesetzlichen Krankenkasse.

Keine Möglichkeit auf Zusatzversicherungen

Gesetzlich Versicherte können innerhalb der GKV ihre Leistungen mit Krankenzusatzversicherungen verbessern. Experten und Ratgeber bemängeln, dass dieses Recht den privaten Versicherten mit Basistarif nicht zusteht. In unterschiedlichen Tests haben fast alle Anbieter eine Zusammenarbeit mit anderen Versicherern ausgeschlossen. Begründet wurde die Entscheidung, dass Zusatzversicherungen nur und ausschließlich für gesetzlich Krankenversicherte vorgesehen sind.

ALG II und Arbeitslos

In der heutigen Zeit kann es schnell passieren, dass man als Angestellter oder Selbstständiger in die Arbeitslosigkeit rutscht. Die Beiträge der gesetzlich Versicherten werden vom Jobcenter übernommen. Bei privat Versicherten hingegen sieht der Sachverhalt anders aus. Sie müssen weiterhin die Kosten von ihren Mitteln bezahlen. Doch nach SGB II und SGB XII haben sie das Recht, die Halbierung des Beitrags zu fordern.

Abrechnung beim Standardtarif

Damit alle Rechnungen, wie bei der PKV üblich, erstattet werden können, muss der Versicherte sich als Basistarifler beim Leistungserbringer zu erkennen geben. So kann der Arzt eine entsprechende Rechnung erstellen, welche später dann vom Anbieter nach dem Kostenerstattungsprinzip beglichen wird. Der Versicherer hat aber auch das Recht beim Rechnungsteller selbst die offenen Posten zu begleichen.

Beamte genießen Sonderstatus

Staatsdiener genießen innerhalb der Versicherungsindustrie einen besonderen Status. Das wird gerade bei der privaten Krankenversicherung deutlich. Durch die Beihilfe des Dienstherrn sind sie in der Regel nicht auf Basistarife angewiesen. Die meisten Versicherer bieten für die Berufsgruppe keine Standarttarife an. Auf Grund des Zuschusses werden meist Premiumtarife zur Verfügung gestellt. Mehr Informationen zu der Beamten PKV können Sie hier nachlesen https://www.privatekrankenkassen-heute.de/beamte-ranking/

Kündigung durch den Versicherer nicht möglich

Eine Kündigung kann beim Basistarif durch den Anbieter nicht erfolgen. Die ist durch §§ 206 Abs. 1, 193 Abs. 3 VVG genau geregelt. Kann der Versicherte seine Beiträge nicht mehr bezahlen, wird die Police stillgelegt. Meist bekommen die Antragsteller dann die Möglichkeit in den Notlagentarif zu wechseln. Diese Option kommt aber nur in Frage, wenn er nicht Hilfebedürftig nach dem Sozialgesetzbuch ist.

Die Kosten der privaten Krankenversicherung im Basistarif

Privat Versicherte können nicht ohne Weiteres die Leistungen des Basistarifs in Anspruch nehmen. Auf Grund der ähnlichen Anpassungen mit der GKV ist dieser Tarif eher ungeeignet für Versicherte, welche ein hohes Leistungsniveau erwarten. Stiftung Warentest und andere Prüfinstitute bestätigen, dass die Anbieter erhebliche Preisunterschiede vorweisen. Das liegt vor allem an den unterschiedlichen Verwaltungsstrukturen. Mehr Informationen erhalten Sie auch unter https://www.privatekrankenkassen-heute.de/

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